Schlagzeilen & Eilmeldungen im Nachrichtenticker (2023)

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Schlagzeilen 17:58 Nach Streit um den Tempelberg Netanjahu besucht Jordaniens König 17:48 Folterung eines Aktivisten Gericht verurteilt Moskau 17:22 Hans-Georg Maaßen CDU prüft Parteiausschluss 17:18 Bildungsverbot für Frauen Guterres kritisiert Taliban scharf 16:59 Ukraine-Krieg Baerbock ruft zu Zusammenhalt auf 16:47 Machtmissbrauch in der Ukraine EU mahnt Kampf gegen Korruption an 16:46 Urteil in Indien Gericht preist Kuhmist 16:28 Vorstoß von Bundesvize Prien will CDU-Ausschluss Maaßens 16:12 WHO schlägt Alarm Sorge um verseuchte Hustensäfte 16:06 Arbeitsniederlegungen Flugausfälle wegen Streik 15:56 Panzerlieferung Berlin prüft Leopard-Antrag rasch 15:50 Monoski Para-WM: Forster holt erneut Gold 15:32 Korruptionsskandal Politiker in der Ukraine entlassen 15:15 Hohe Arbeitsbelastung von Ärzten Mehr Geld für Kinderbehandlungen 15:00 "Im Westen nichts Neues" Deutscher Beitrag im Oscar-Rennen 14:58 NRW-Minsterpräsident Wüst glaubt an Klima-Grundkonsens 14:37 Parteienfinanzierung Kühnert für "zeitnahe" Gespräche 14:15 Fußball-Bundesliga Starke ersetzt Tapalovic bei Bayern 14:11 Verteidigungsminister Pistorius Entscheidung zu Panzern naht 13:54 Deutsch-russische Beziehungen Kreml warnt vor Panzerlieferungen 13:39 Neue Daten zeigen Britische Wirtschaft schrumpft 13:32 Fußball - Schottland Pokal: Sechstligist wirft Aberdeen raus 13:24 Klimafreundliche Ökonomie Berlin fördert Afrikas Wirtschaft 13:09 Fußball-Bundesliga Startelf-Einsatz von Haller offen 13:09 Kostendruck bei Brauereien Bierpreise könnten weiter steigen 12:57 Einkaufsmanagerindex in Eurozone Bessere Stimmung bei Unternehmen 12:42 Installation "Buch der Namen" Holocaust-Denkmal am UN-Hauptsitz 12:27 Spannungen mit dem Iran USA und Israel mit Militärübung 12:11 Medienbericht Umweltschützer verklagen Regierung 11:53 Ministerium legt Termin fest Neue Neubauförderung ab März 11:38 Studie empfiehlt Mehr Frauen in die Tech-Branche 11:24 Anfrage an Bundesregierung Antrag Polens auf Panzerlieferung 11:12 Finnischer Außenminister Nato-Beitritt auch ohne Schweden 10:59 Britische Geheimdienste Spaltung russischer Militärführung 10:48 Sinkende Energiepreise Kommunalwirtschaft eher skeptisch 10:33 Umweltministerin Lemke gegen neue Autobahnprojekte 10:22 Stimmung der Verbraucher Konsumklima hellt sich etwas auf 10:20 Bundesverfassungsgericht Mehr Gelder für Parteien illegitim 10:11 Nach Kritik an Autofahrt Selenskyj entlässt Büro-Vizechef 09:51 Studie Lehre bei Abiturienten beliebter 09:42 Handball-WM Kreisläufer Zechel verstärkt DHB-Kader 09:39 Unterbringung problematischer Kommunen mahnen wegen Flüchtlingen 09:27 Verfügbarkeit der Leopard-Panzer Pistorius erwartet Bestandsbilanz 09:12 Chef der Energieagentur IEA Birol warnt vor nächstem Winter 08:59 Unionsfraktionsvize Spahn appelliert an Grüne und FDP 08:48 Affäre um Geheimdokumente Weißes Haus verteidigt sich 08:36 Leopard-Lieferung Strack-Zimmermann zuversichtlich 08:21 UN-Experten besorgt Weniger Urteile zu Menschenhandel 08:09 Energieeffizienzgesetz Habeck sieht noch Gesprächsbedarf 07:57 Schule im US-Staat Iowa Schüler bei Schüssen getötet 07:45 Für Vierjährige Linnemann für Sprachtest-Pflicht 07:33 Kinder in Deutschland Anteil der Nichtschwimmer steigt 07:22 Panzerdebatte CDU nennt Regierung "kopflos" 07:07 139 Panzer der Typen 1 und 2 Rheinmetall könnte Leopard liefern 06:56 "Populistische Töne" Faeser kritisiert CDU-Chef Merz 06:44 Umstrittene Weinreise EU-Parlament verweigert Auskunft 06:34 Zwei Tatorte Tote nach Schüssen in Kalifornien 06:01 Save the Children zu Ukraine 3.025 Bildungsstätten zerstört 05:44 Einrichtung für Behinderte Tote nach Brand in Kamen 05:30 Tarifstreit Gespräche im öffentlichen Dienst Gestern, 23.01.2023 23:59 Ukrainische Armeeverpflegung Ausschuss sieht keine Korruption 23:47 Sturm aufs US-Kapitol Anhänger von Miliz verurteilt 23:34 Gefahr für Kinder WHO warnt vor Hustensäften 23:19 Chef des Präsidentenbüros Ukraine fordert Hunderte Panzer 23:00 Argentinien und Brasilien Beziehungen sollen wieder wachsen 22:50 Fußball - Frankreich Mbappe schießt PSG im Pokal weiter 22:44 Von Deutschland für Ukraine Scherbakowa fordert mehr Hilfe 22:36 Handball-WM Dänen lösen letztes Viertelfinalticket 22:29 Aufregung um Superstars Kunst-Tierköpfe bei Modenschau 22:12 Gegen den Iran US-Regierung weitet Sanktionen aus 22:10 Mit Nato-Äußerung Babis verärgert Polen und Baltikum 22:07 Handball - WM DHB-Team am Mittwoch gegen Frankreich 21:57 Fußball - Bundesliga FC Schalke leiht Skarke von Union 21:56 Debatte um Roger Waters Messe sagt Konzert nicht ab 21:39 Interner Puma-Bericht Fehleranzahl führte zu Überlastung 21:31 Fußball - England Everton trennt sich von Lampard 21:22 Illegale Einreisen Tschechien meldet starken Anstieg 21:04 Buch mit Homosexuellen verboten Gericht verurteilt Litauen 20:58 Fußball - Bundesliga FCB trennt sich vom Torwarttrainer 20:49 Koran-Verbrennung in Schweden Erdogan gegen Nato-Beitritt 20:48 Präsidentin Christine Lagarde EZB behält Zinserhöhungskurs bei 20:36 Vorwürfe im Missbrauchsskandal Andrew will juristisch vorgehen 20:20 Bundesverdienstkreuz Ehrung für Margot Friedländer 20:04 500 Millionen Euro für Ukraine EU stockt Militärhilfe auf 19:53 ChatGPT-Entwickler OpenAI Microsoft investiert Milliarden 19:35 Bei Angriff in Syrien US-Militär verhaftet IS-Mitglieder 19:24 Handball-WM DHB-Team ohne Drux gegen Norwegen 19:19 Hals-Nasen-Ohrenärzte Streit um OP-Streik spitzt sich zu 19:00 Eintrittsalter mit 64 Jahren Frankreich hält an Rentenplan fest 18:41 Aufforderung des Europarats Monaco soll Geldwäsche eindämmen 18:23 Hohe Nachfrage Madonna kündigt Zusatzkonzerte an 18:06 Europäische Union Mehr digitaler Austausch bei Krebs Videos
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Schlagzeilen

  • Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach jüngsten Spannungen Jordaniens König Abdullah II. besucht. Dieser rief bei dem Treffen zu Besonnenheit und Gewaltlosigkeit auf, erklärte der königliche Hof. Anfang Januar hatte ein Besuch des neuen israelischen Polizeiministers Itamar Ben-Gvir auf dem Tempelberg in Jerusalem auch in Jordanien für große Empörung gesorgt. König Abdullah II. und Netanjahu hätten bei dem Treffen unter anderem über ihre Sicherheits- und Wirtschaftszusammenarbeit gesprochen, hieß es.

  • Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Russland wegen der Folterung eines Menschenrechtsaktivisten in Tschetschenien und dessen ungerechtfertigter Haftstrafe verurteilt. Moskau müsse Ruslan Kutajew wegen Verstoßes gegen das Folterverbot und das Recht auf einen fairen Prozess umgerechnet 52.000 Euro zahlen, so das Gericht. Kutajew war 2014 festgenommen worden, nachdem er gegen den Willen des tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow eine Konferenz in der russischen Nordkaukasus-Republik organisiert hatte.

  • Die CDU prüft ein Parteiausschlussverfahren gegen den früheren Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen. Generalsekretär Mario Czaja habe die Prüfung von Parteiordnungsmaßnahmen bis hin zum Parteiausschluss gegen Maaßen in Auftrag gegeben, so eine Parteisprecherin. Die Bundespartei stehe dazu in engem Austausch mit dem zuständigen thüringischen Landesverband, ergänzte sie. Hans-Georg Maaßen war nach einer Karriere im Bundesinnenministerium von 2012 bis 2018 Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz.

  • Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, hat die in Afghanistan herrschenden militant-islamistischen Taliban dazu aufgerufen, ihr gegen Mädchen und Frauen verhängtes Bildungsverbot aufzuheben. Es sei an der Zeit, "alle diskriminierenden Gesetze und Praktiken" zu beenden, die den Zugang zu Bildung verhindern. Die Regelungen der Taliban nannte er "selbstzerstörerisch". Die UN haben ihren internationalen Tag der Bildung an diesem Dienstag den Frauen und Mädchen in Afghanistan gewidmet.

  • Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sieht Deutschland und seine Partner im Krieg gegen Russland und hat im Streit um Panzerlieferungen an die Ukraine zu Zusammenhalt aufgerufen. "Wir kämpfen einen Krieg gegen Russland und nicht gegeneinander", sagte Baerbock am Dienstag bei der Parlamentarischen Versammlung des Europarats in Straßburg. Man müsse auch bei Panzern mehr tun. "Aber das Wichtigste ist, dass wir es gemeinsam tun und dass wir uns in Europa nicht gegenseitig die Schuld zuschieben."

  • Die EU-Kommission fordert die Ukraine nach der Aufdeckung neuer Korruptionsskandale zu weiteren Anstrengungen im Kampf gegen kriminellen Machtmissbrauch auf. Man begrüße die getroffenen Maßnahmen, sagte eine Sprecherin. Es müssten aber weitere Fortschritte erzielt werden und es müsse Garantien für Geldgeber geben, dass Mittel sinnvoll eingesetzt würden. Antikorruptionsmaßnahmen seien Teil der politischen Bedingungen für weitere EU-Kredite und spielten im EU-Beitrittsprozess eine Schlüsselrolle.

  • Ein Gericht im westindischen Gujarat hat offiziell bestätigt, dass Häuser aus Kuhmist vor radioaktiver Strahlung geschützt sind. "Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass selbst radioaktive Strahlung Häusern aus Kuhmist nichts anhaben kann", erklärte der Richter Samir Vinodchandra Vyas in einem Urteil gegen einen muslimischen Mann, der eine Rinderherde geschmuggelt haben soll, um die Tiere zu töten. Dies ist im Bundesstaat Gujarat illegal. Der Richter verurteilte den 22-Jährigen zu lebenslanger Haft.

  • CDU-Bundesvize Karin Prien hat erneut einen Parteiausschluss von Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen gefordert. "Sollte Herr Maaßen bei unserer nächsten Bundesvorstandssitzung am 13. Februar noch Mitglied der CDU sein, werde ich einen entsprechenden Antrag an den Bundesvorstand stellen, ihn aus unserer Partei auszuschließen", sagte Schleswig-Holsteins Bildungsministerin in Kiel. Maaßen und dessen Äußerungen seien in der Union nicht mehr tolerabel, so die Politikerin.

  • Das Auftauchen lebensgefährlich verseuchter Hustensäfte für Kleinkinder hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) alarmiert. In den Säften wurden industrielle Lösungsmittel oder Frostschutzmittel nachgewiesen, so eine WHO-Sprecherin. In den letzten Monaten sind über 300 Kleinkinder in Gambia, Indonesien und Usbekistan nach der Einnahme solcher Säfte gestorben. Insgesamt hätten sieben Länder Fälle kontaminierter Hustensäfte gemeldet, darunter die Philippinen, Osttimor, Senegal und Kambodscha.

  • Aufgrund des angekündigten Warnstreiks am Flughafen Berlin-Brandenburg durch die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch haben betroffene Airlines viele Flüge gestrichen, einige wurden verschoben. Die Lufthansa teilte mit, dass Flüge zum BER gestrichen wurden. Kunden seien Alternativen angeboten worden. Easyjet, derzeit die wichtigste Fluggesellschaft am BER, riet den Kunden, den Status des jeweiligen Fluges online zu überprüfen. Auf der Webseite des Unternehmens war zu sehen, dass viele Flüge auf Donnerstag verschoben wurden.

  • Die Bundesregierung hat Polens Antrag auf die Ausfuhr von Leopard-Kampfpanzern in die Ukraine erhalten. Dies bestätigte ein Regierungssprecher. Demnach wird die Regierung den Antrag "im dafür vorgesehenen Verfahren mit der gebotenen Dringlichkeit behandeln". Polens Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak hatte zuvor mitgeteilt, sein Land habe in Berlin nun offiziell die Genehmigung beantragt, eigene Leopard-2-Kampfpanzer an Kiew liefern zu können. Dem muss Deutschland als Herstellerstaat zustimmen.

  • Anna-Lena Forster bleibt bei der WM in Espot in der Goldspur. Forster gewann einen Tag nach ihrem Triumph im Super-G auch die Super-Kombination und holte damit in der sitzenden Klasse ihren insgesamt siebten WM-Titel. In der stehenden Klasse fuhr Anna-Maria Rieder mit Silber ihr bislang bestes Ergebnis bei einem Großereignis ein. Forster lag bereits nach dem Super-G über drei Sekunden vor Laurie Stephens, in ihrer Spezialdisziplin Slalom baute sie den Vorsprung auf fast 15 Sekunden aus. Rieder fehlten trotz eines Patzers der Schwedin Ebba Aarsjoe 3,36 Sekunden auf ihren ersten großen Titel.

    (Video) 300. Kriegstag in der Ukraine: Putin nennt Lage "extrem schwierig" | DW Nachrichten
  • Nach Korruptionsskandalen hat die ukrainische Regierung dem Rücktritt mehrerer Gouverneure zugestimmt und vier Vizeminister entlassen. Entlassen werden sollen die Leiter der Gebiete Dnipropetrowsk, Saporischschja, Kiew, Sumy und Cherson, teilte der Leiter des Regierungsapparats im Ministerrang, Oleh Nemtschinow, bei Telegram mit. Der Entlassungswelle ging eine Reihe von Korruptionsskandalen um Schmiergelder, die Veruntreuung von Hilfsgeldern sowie das Zuschanzen von Bauaufträgen und Luxusreisen voraus.

  • Ärzte sollen wegen der hohen Arbeitsbelastung durch viele Atemwegsinfekte bei Kindern vorübergehend mehr Geld für solche Behandlungen bekommen. Darauf haben sich der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) bereits am Montag geeinigt. Mit dem Schritt werde "der zusätzliche Behandlungsaufwand vollumfänglich ausgeglichen", heißt es in einem Schreiben von GKV-Spitzenverband und KBV an Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).

  • Der deutsche Beitrag "Im Westen nichts Neues" von Regisseur Edward Berger ist in der Top-Sparte "Bester Film" für den Oscar nominiert. Das gab die Film-Akademie in Los Angeles am Dienstag bekannt. Gemeinsam mit dem Antikriegsdrama gehen neun weitere Filme in der wichtigsten Kategorie ins Rennen, darunter "Avatar: The Way of Water", "Everything Every-where All at Once" und "The Fabelmans". Die 95. Oscar-Verleihung soll am 12. März in Hollywood stattfinden.

  • Nach der Räumung des Braunkohledorfs Lützerath sieht Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) die Möglichkeit für eine gesellschaftliche Befriedung in der Klimapolitik. Er sehe "die Chance auf einen neuen energiepolitischen Grundkonsens in unserem Land", sagte Wüst. Das Ende der Kohleverstromung sei in Deutschland mit gesetzlichen Plänen beschlossen worden und in NRW um acht Jahre auf 2030 vorgezogen worden. Auch die Pariser Klimaschutzziele seien im demokratischen Spektrum anerkannt.

  • Die demokratischen Parteien im Bundestag sollten aus Sicht von SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert "zeitnah" nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Parteienfinanzierung über deren Neuregelung sprechen. Sie sollten gemeinsam schauen, "wie eine sachgerechte, verfassungsgemäße Begründung der Mehrbedarfe aussehen kann", sagte Kühnert. Einen Zeitraum dafür nannte er auch auf Nachfrage nicht. Das Bundesverfassungsgericht hatte zuvor eine Erhöhung der Parteienfinanzierung für nichtig erklärt.

  • Der frühere Keeper Tom Starke wird bei Bayern München vorerst den entlassenen Torwarttrainer Toni Tapalovic ersetzen. Der Koordinator der Torwarttrainer im Nachwuchsbereich agierte bereits am Dienstag beim Anschwitzen für das Bundesliga-Spiel gegen den 1.FC Köln (20:30 Uhr) in neuer Rolle. Wie lange Starke (41) das Amt ausüben wird, teilte der deutsche Fußball-Rekordmeister nicht mit. Die Bayern hatten sich am Vorabend überraschend nach über elf Jahren von Tapalovic getrennt. Sportvorstand Hasan Salihamidzic begründete das Aus mit "Differenzen über die Art und Weise der Zusammenarbeit".

  • Verteidigungsminister Boris Pistorius erwartet eine schnelle Entscheidung Deutschlands zu Lieferungen von Leopard-Kampfpanzern in die Ukraine. "Ich rechne damit, dass in Kürze eine Entscheidung fällt", sagte der SPD-Politiker in Berlin. In einer Bestandsaufnahme würden Fragen wie Nachschub, Unterhaltung, Instandsetzung und Versorgung der Waffensysteme in einem möglichen Einsatz geprüft. "Für den Fall einer positiven Entscheidung werden wir dann sehr schnell handlungsfähig sein", sagte Pistorius.

  • Der Kreml hat vor einer weiteren Verschlechterung der deutsch-russischen Beziehungen gewarnt, sollte die Bundesregierung Leopard-Kampfpanzer in die Ukraine liefern lassen. "Solche Lieferungen verheißen nichts Gutes für die Zukunft der Beziehungen", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax. Sie würden unausweichliche Spuren hinterlassen. Dabei seien die Beziehungen schon jetzt an einem Tiefpunkt. Weder mit Berlin noch mit anderen EU-Staaten gebe es derzeit einen Dialog, so Peskow.

  • Die britische Wirtschaft ist einer Umfrage zufolge im Januar so stark geschrumpft wie seit zwei Jahren nicht mehr. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - fiel um 1,2 Zähler auf 47,8 Punkte, wie der Finanzdienstleister S&P Global mitteilte. Das S&P Global/CIPS-Barometer ist damit weiter von der Wachstumsschwelle von 50 Zählern entfernt. Die Daten unterstrichen das Risiko, dass Großbritannien in eine Rezession abrutsche, warnte S&P Global.

  • Britische Medien nannten es den "größten Schock" in der 149-jährigen Geschichte des schottischen Fußballpokals. Nach dem Überraschungserfolg des sechstklassigen FC Darvel gegen den Erstligisten FC Aberdeen überschlugen sich die Medien mit Lob. Die "Times" schrieb von einer großartigen Leistung des Außenseiters. Darvel hatte sich am Montagabend in der vierten Pokalrunde mit 1:0 gegen Aberdeen durchgesetzt. Das Tor durch Jordan Kirkpatrick war bereits in der 19.Minute gefallen. Darvel-Torhüter Chris Truesdale hatte in der zweiten Hälfte mit drei Paraden den Ausgleich verhindert.

  • Deutschland will den klimafreundlichen Umbau der afrikanischen Wirtschaft stärker fördern. Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) sagte: "Afrika wächst und verändert sich gewaltig." Die Entwicklung des Kontinents werde das 21. Jahrhundert prägen. Im Mittelpunkt der Entwicklungszusammenarbeit steht das "Just Transition"-Konzept (deutsch: Gerechter Wandel): Industriestaaten gehen Partnerschaften mit Entwicklungs- und Schwellenländern ein, um ihnen auf dem Weg zur Klimaneutralität zu helfen.

  • Trainer Edin Terzic von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat einen Startelf-Einsatz des nach seiner Hodenkrebserkrankung wiedergenesenen Sebastien Haller am Mittwoch (18:30 Uhr) beim FSV Mainz 05 offen gelassen. "Bei Seb haben wir uns vorgenommen, von Tag zu Tag zu schauen", sagte der Coach. Am vergangenen Sonntag hatte er beim 4:3 gegen den FC Augsburg sein Comeback gegeben und war in der 62.Minute eingewechselt worden. Haller fühle "sich von Tag zu Tag besser, ob es für die Startelf reicht, müssen wir sehen. Wir glauben aber, dass er schon für Mittwoch eine wichtige Rolle spielt", so Terzic.

  • Die Brauereien stimmen die Biertrinker angesichts steigender Kosten für viele Materialien auf höhere Preise ein. "Wir müssen damit rechnen, dass die Kosten 2023 auf hohem Niveau bleiben und teilweise weiter steigen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes (DBB), Holger Eichele. Dies werde sich auch auf die Preise auswirken. Zahlreiche Brauereien in Deutschland stünden vor einem äußerst schwierigen Geschäftsjahr und hätten für 2023 bereits Preiserhöhungen angekündigt.

  • Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich im Januar verbessert. Sie deutet erstmals seit einem halben Jahr wieder auf Wirtschaftswachstum hin. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Punkte auf 50,2 Zähler, wie die Marktforscher mitteilten. Experten hatten im Schnitt mit 49,8 Punkten gerechnet. Mit über 50 Punkten liegt die Kennzahl wieder in dem Bereich, der Wirtschaftswachstum andeutet. In den Monaten zuvor hatte der Indikator Schrumpfung signalisiert.

  • Zum internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar wird am Donnerstag am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York ein Denkmal der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Installation "Buch der Namen" enthält die Namen von 4,8 Millionen von den Nationalsozialisten ermordeten Juden und symbolische leere Seiten für noch unbekannte Opfer. Das "Buch der Namen" wird bis zum 17. Februar am UN-Hauptquartier zu sehen sein und danach dauerhaft in die Ausstellung von Yad Vashem in Jerusalem integriert.

  • Die USA und Israel haben eine große Militärübung begonnen. Tausende Soldaten, rund 140 Flugzeuge und ein Dutzend Kriegsschiffe seien an der Übung in Israel und im Mittelmeer beteiligt, teilte Israels Militär mit. Medienberichten zufolge handelt es sich um die größte Militärübung, die Israel und die USA je gemeinsam abgehalten haben. Hintergrund sind demnach wachsende Spannungen mit dem Iran. Nach Angaben des Militärs soll durch die Übung einer "Vielzahl regionaler Bedrohungen" begegnet werden.

  • Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) will die Ampel-Koalition einem Medienbericht zufolge juristisch dazu zwingen, ihre selbstgesteckten Klimaschutzziele einzuhalten. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" hat der BUND eine entsprechende Klage beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eingereicht. Darin würfen die Umweltschützer mehreren Ministerien Rechtsverstöße vor. Die Klage solle sie dazu zwingen, den Klimaschutz mit Sofortprogrammen zu verschärfen.

  • Familien, Wohnungsunternehmen und Genossenschaften sollen ab März Anträge auf Neubauförderung nach neuen Kriterien bei der staatlichen KfW stellen können. Das Bundesbauministerium bestätigte dem "Handelsblatt" den Termin. Das Volumen für die Neubauförderung liegt bei 1,1 Milliarden Euro. Davon sollen ab Juni 350 Millionen Euro für die Förderung klimafreundlicher Eigenheime zur Verfügung stehen. 750 Millionen Euro sind für alle anderen Antragsteller gedacht, etwa für Wohnungskonzerne oder Genossenschaften.

  • Die wirtschaftliche Entwicklung in Europa könnte einer Studie zufolge mit einem höheren Frauenanteil in Tech-Jobs angekurbelt werden. Bislang seien 22 Prozent der Arbeitsplätze in dem Bereich in den EU-Staaten von Frauen besetzt, geht aus einer Untersuchung des Marktforschungsunternehmens McKinsey hervor. Gelänge es, den Frauenanteil in Tech-Rollen auf bis zu 45 Prozent im Jahr 2027 zu verdoppeln, könnte Europas Bruttoinlandsprodukt um 260 Milliarden bis 600 Milliarden Euro steigen.

  • Polen hat die Bundesregierung um eine Genehmigung für die Lieferung der in Deutschland hergestellten Leopard-Kampfpanzer an die Ukraine gebeten. "Ich appelliere auch an die deutsche Seite, sich der Koalition der Länder anzuschließen, die die Ukraine mit Leopard-2-Panzern unterstützen", schrieb Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak am Dienstag auf Twitter. Es gehe um die Sicherheit ganz Europas. Nach dpa-Informationen lag der polnische Antrag der Bundesregierung am Dienstag bereits vor.

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  • Angesichts eines möglichen Neins der Türkei zu einem Nato-Beitritt Schwedens muss Finnland nach Einschätzung seines Außenministers Pekka Haavisto einen alleinigen Beitritt zum Bündnis in Betracht ziehen. Sein Land müsse "bewerten, ob etwas passiert ist, das Schweden längerfristig daran hindern würde, weiterzukommen", sagte er. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte angesichts des angestrebten Nato-Beitritts von Stockholm gesagt, "Schweden sollte von uns keine Unterstützung erwarten".

  • Britische Geheimdienste sehen die Entlassung eines ranghohen russischen Militärs als Anzeichen mangelnder Geschlossenheit in Moskaus Militärführung. Der Generaloberst Michail Teplinski, der im Ukraine-Krieg bislang eine wichtige Rolle gespielt habe, sei mutmaßlich entlassen worden, hieß es in einem Bericht des britischen Verteidigungsministeriums. Nach Angaben der Briten war Teplinski für den Abzug der Russen westlich des ukrainischen Dnipro-Flusses im November des vergangenen Jahres zuständig.

  • Die Kommunalwirtschaft erwartet vorerst keine sinkenden Energiepreise für Verbraucher. Zwar gab es im kurzfristigen Stromgroßhandel Preisrückgänge, erklärte der Verband kommunaler Unternehmen. Die Märkte spielten aber für die Beschaffung der Stadtwerke nur eine eher untergeordnete Rolle, betonte Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing. "Denn sie kaufen Energie stetig auf Termin für die Zukunft ein." Deutschland könne den Verlust russischen Gases zwar ausgleichen, müsse aber die Infrastruktur mit hohen Kosten umbauen.

  • Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) hat sich gegen neue Autobahnprojekte ausgesprochen. Angesichts des "zweitdichtesten Straßennetzes weltweit", der Klimakrise und der "Krise der Natur, des Artenaussterbens" sehe sie keinen Grund, weitere Autobahnen zu planen, sagte sie im Deutschlandfunk. Manche in der Planung befindlichen Projekte würden heute zwar nicht mehr gemacht, könnten aber in ihrem Planungsstadium nun nicht mehr gestoppt werden. Lemke setzt darauf, vorhandene Straßen zu sanieren und in Schuss zu halten.

  • Die Verbraucher in Deutschland schöpfen nach langer Durststrecke langsam wieder etwas Hoffnung. Das Konsumklima hat sich im Januar leicht aufgehellt, teilte das Marktforschungsunternehmen GfK mit. Für Februar gehen die Experten von einer weiteren Verbesserung der Stimmungslage aus - der vierten in Folge. Weniger stark steigende Preise für Energie seien in erster Linie für den erfreulichen Start verantwortlich, hieß es. Dennoch werde dieses Jahr für die Binnenkonjunktur schwierig bleiben, prophezeite GfK-Experte Rolf Bürkl.

  • Das Bundesverfassungsgericht hat eine Erhöhung der staatlichen Parteienfinanzierung um 25 Millionen Euro für nichtig erklärt. Der 2018 von den Regierungsfraktionen der Union und SPD im Bundestag beschlossene Anstieg auf 190 Millionen Euro pro Jahr sei verfassungswidrig, urteilte das höchste deutsche Gericht in Karlsruhe. Es gab damit 216 Abgeordneten von Grünen, Linkspartei und FDP Recht. Diese hatten die Verfassungsmäßigkeit der Erhöhung überprüfen lassen, da sie das Plus für unverhältnismäßig hielten.

  • Der Vizechef des ukrainischen Präsidentenbüros, Kyrylo Tymoschenko, hat bei Staatschef Wolodymyr Selenskyj nach Kritik an seiner Arbeit die Entlassung beantragt. Selenskyj entsprach dem Gesuch und entließ den Spitzenbeamten von seinem Posten. Tymoschenko dankte Selenskyj bei Telegram für das Vertrauen. Tymoschenko hatte für Aufsehen gesorgt, weil er mit einem US-Geländewagen unterwegs war, den der Autokonzern General Motors für die Rettung von Bürgern aus den Kampfzonen und für humanitäre Missionen zur Verfügung gestellt hatte.

  • Junge Menschen mit Hauptschulabschluss tun sich einer Studie zufolge immer schwerer, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Gleichzeitig stieg in den vergangenen Jahren der Anteil der Abiturienten, die eine Ausbildung anfingen, deutlich an. Das zeigt eine vom Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erstellte Studie. "Von einer mangelnden Attraktivität der Berufsausbildung für Abiturient:innen kann keine Rede sein", wird Studienautor Dieter Dohmen zitiert.

  • Kreisläufer Tim Zechel verstärkt als 17.Mann den WM-Kader der deutschen Handballer. Bundestrainer Alfred Gislason nominierte den 26-Jährigen vom Bundesligisten HC Erlangen vor dem Viertelfinale gegen Frankreich nach. Zechel hatte ab dem 2.Januar die komplette WM-Vorbereitung bestritten, war aber zunächst nicht mit nach Polen gereist. Rückraumspieler Paul Drux, der das letzte Hauptrundenspiel gegen Norwegen (26:28) wegen einer Erkältung verpasst hatte, reiste am Dienstag ebenfalls nach Danzig mit. Möglicherweise steht er im Viertelfinale am Mittwoch (20:30 Uhr/ZDF) wieder zur Verfügung.

  • Städte und Gemeinden bekommen nach Angaben ihrer Spitzenverbände zunehmend Probleme, Flüchtlinge adäquat unterzubringen. Viele seien längst an ihrer Leistungsgrenze, sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, dem "Handelsblatt". Es würden Hotelzimmer angemietet und Notunterkünfte in Turnhallen, aber auch in frei stehenden Gebäuden in Gewerbegebieten eingerichtet. "Das lässt sich nicht mehr beliebig ausweiten." Das Thema müsse in der Bundesregierung endlich zur "Chefsache" erklärt werden.

  • Die Prüfung der Verfügbarkeit von Leopard-2-Kampfpanzern liegt nach Angaben von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) in Kürze vor. Dies sei die Voraussetzung dafür, "dass wenn ein Ja kommt, was möglicherweise in den nächsten Tagen der Fall sein wird, dass wir dann auch schnell handlungsfähig sind, ausbilden können und die Verbände dann auch entsprechend verlegen können", sagte er im ZDF-Morgenmagazin. Er wies darauf hin, dass Deutschland als "Leopard-Nation" eine besondere Verantwortung und Rolle zukomme.

  • Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, hat die Europäer gewarnt, die Versorgungskrise angesichts fallender Gaspreise abzuhaken. "Der nächste Winter bereitet mir Sorgen", sagte er dem "Handelsblatt". "Kein russisches Gas, Chinas Comeback als Importeur, wenig Angebotszuwachs: Diese drei Faktoren machen den nächsten Winter zur Herausforderung." Er fürchte, dass viele Regierungen "ein bisschen zu froh" über den bislang relativ milden Verlauf der Krise seien. Europa müsse den Gasverbrauch weiter senken.

  • Unionsfraktionsvize Jens Spahn (CDU) hat angesichts der Querelen in der Ampel an die Verantwortung von Grünen und FDP für Deutschland und Europa appelliert. Bei den Waffenlieferungen an die Ukraine, der Frage des kritischeren Umgangs mit China oder den deutsch-französischen Beziehungen gebe es große Übereinstimmung zwischen der Union und den Regierungsparteien Grüne und FDP. "Für all das gibt es eine Mehrheit im Deutschen Bundestag. Und all das sieht der Kanzler mit seiner Sozialdemokratie anders", kritisierte Spahn.

  • Nach einem erneuten Dokumentenfund hat das Weiße Haus abermals das Vorgehen von US-Präsident Joe Biden in der Affäre um die Geheimunterlagen verteidigt. Der Präsident habe dem Justizministerium den Zugang zu seinem Haus freiwillig gewährt, sagte Ian Sams, ein Sprecher des Rechtsberaters des Weißen Hauses. Die US-Regierung steht wegen ihrer Informationspolitik in der Kritik. Der Dokumentenfund hat für Biden auch deshalb Brisanz, weil gegen Ex-Präsident Donald Trump nach einem ähnlichen Fall ermittelt wurde.

  • Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), hat sich zuversichtlich geäußert, bei der Entscheidung über eine Lieferung von Leopard-Kampfpanzern an die Ukraine voranzukommen. Sie sei optimistisch, mit dem neuen Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) "gemeinsam etwas auf den Weg zu bringen", sagt sie im ZDF-Morgenmagazin. "Dass wir den Marder jetzt schicken" sei schon mal richtig, sagt sie zu den Schützenpanzern. Einer Kampfjet-Lieferung erteilte sie aber eine Absage.

  • Menschenhändler kommen laut dem UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) immer öfter straffrei davon. Die Verurteilungen gingen weltweit zwischen 2017 und 2020 von etwa 7.300 auf 2.300 zurück. Gleichzeitig wurden aber bis zum Beginn der Corona-Pandemie Jahr für Jahr mehr Menschen entdeckt, die fern ihrer Heimat ausgebeutet wurden. Dem UNODC wurden für 2020 rund 47.000 Opfer gemeldet. Jeweils rund 39 Prozent wurden für Zwangsarbeit eingesetzt oder sexuell ausgebeutet. Etwa 10 Prozent wurden zu Straftaten gezwungen.

  • Über das geplante Energieeffizienzgesetz gibt es laut Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) in der Ampel noch Diskussionen. Für die öffentliche Verwaltung sehe das Vorhaben dauerhafte Energie-Minderungsziele vor, sagte er im Online-Format "Europe Calling". Für die Industrie sei ein Monitoring-Programm geplant und Unternehmen müssten bestimmte Investitionen in Energieeffizienz tätigen, sagte Habeck. Für Rechenzentren, die viel Wärme erzeugen, sei eine Pflicht zur Einspeisung in die Fernwärmenetze vorgesehen.

  • Bei Schüssen an einer Schule im US-Staat Iowa sind laut Polizei zwei Schüler getötet und ein Mann verletzt worden. Rettungskräfte seien laut der Polizei am Montagmittag (Ortszeit) zu der Schule in Des Moines beordert worden. Sämtliche Todesopfer und auch die drei Festgenommenen seien Jugendliche, sagte der demokratische Bürgermeister von Des Moines, Frank Cownie. Die Polizei sprach von einem gezielten Angriff. Die betroffene Bildungseinrichtung richtet sich besonders an Jugendliche, die mit schwierigen Umständen zu kämpfen haben.

  • CDU-Vize Carsten Linnemann will einen verpflichtenden Sprachtest für Vierjährige im Grundsatzprogramm seiner Partei verankern. Jedes Kind "unabhängig von Herkunft im Alter von vier Jahren" sollte einen Sprachtest machen, sagte er dem RND. "Wer diesen Test nicht besteht, muss verpflichtend in die Vorschule oder in die Kita gehen, um deutsche Sprachkenntnisse zu erwerben". Ziel sei es, dass alle Erstklässler von Anfang an dem Unterricht folgen könnten. Es sei ein wichtiger Schritt "zu mehr Chancengerechtigkeit".

  • Der Anteil der Nichtschwimmer unter den Grundschülern in Deutschland hat sich laut einer Umfrage binnen fünf Jahren verdoppelt. Im vergangenen Jahr hätten 20 Prozent der Kinder zwischen sechs und zehn Jahren nicht schwimmen können - fünf Jahre zuvor seien es 10 Prozent gewesen, teilte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit. "Der Unterschied ist gravierend, aber angesichts der Entwicklungen in den vergangenen zwei bis drei Jahren auch wenig überraschend", sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt.

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  • Zwei CDU-Politikerinnen haben die Haltung der Bundesregierung in der Debatte über Kampfpanzer für die Ukraine scharf kritisiert. Verteidigungspolitikerin Serap Güler sagte der "Bild", die Regierung verschwende weiterhin wertvolle Zeit. "Wenn sich die SPD nicht weiter lächerlich machen will, sollte sie endlich ihrem eigenen Anspruch, Führungsnation zu sein, Rechnung tragen." Die Abgeordnete Katja Leikert, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestags, sagte, das Kabinett wirke bei der Frage nach Panzerlieferungen "kopflos".

  • Der Rüstungskonzern Rheinmetall könnte insgesamt 139 Leopard-Panzer der Typen 1 und 2 liefern. Das teilte dessen Sprecher dem RND vor dem Hintergrund der Debatte um Panzer-Lieferungen mit. "Vom Leopard 2A4 verfügen wir noch über 22 Fahrzeuge, die wir einsatzbereit machen und an die Ukraine liefern könnten", sagte er. Diese könnte man Ende 2023/Anfang 2024 ausliefern. 29 Leopard 2A4 seien für Ringtausch-Projekte in Arbeit und wären im April/Mai 2023 fertig. Vom Leopard 1 könnte Rheinmetall 88 Fahrzeuge verfügbar machen.

  • Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat CDU-Chef Friedrich Merz "populistische Töne" in der Migrationsdebatte vorgeworfen. "Die Union hat nach der Ära Merkel ihren Kompass in der Migrationspolitik verloren", sagte die SPD-Politikerin den Funke-Medien. "Wer Probleme lösen will, bezeichnet junge Männer mit Migrationshintergrund nicht pauschal als "Paschas". Und wer tagtäglich Verantwortung trägt, der wirft nicht Frauen und Kindern, die ihr Leben vor Putins Raketen gerettet haben, "Sozialtourismus" vor", so Faeser.

  • Das EU-Parlament verweigert Informationen zu einer umstrittenen Reise von Präsidentin Roberta Metsola und ihrem Mann in die französische Weinregion Burgund. Der dpa sagte ein Sprecher nur, der Besuch bei einer Weinbruderschaft mit Übernachtung in einem Fünf-Sterne-Hotel in Beaune sei im Rahmen von Metsolas Mandat und im Einklang mit übergeordneten Sicherheits- und Protokollverpflichtungen erfolgt. Ob dem EU-Parlament Kosten entstanden und, ob Metsola oder ihr Mann Wein geschenkt bekamen, beantwortete er nicht.

  • Bei Schüssen an zwei Tatorten in Nordkalifornien sind sieben Menschen ums Leben gekommen. Eine weitere Person wurde lebensgefährlich verletzt, wie die Polizei in Half Moon Bay mitteilte. Der mutmaßliche Schütze, ein 67-jähriger Mann, sei festgenommen worden, sagte Sheriff Christina Corpus. Das Motiv für das Verbrechen sei nicht bekannt. Die Bluttat ereignete sich in einer landwirtschaftlichen Region südlich von San Francisco. Der Mann habe Schüsse unter anderem in einem Landwirtschaftsbetrieb abgegeben.

  • Der Hilfsorganisation Save the Children zufolge wird im Ukraine-Krieg jeden zweiten Tag seit Schuljahresbeginn eine Schule zerstört. "Der Krieg hat es den Kindern in der Ukraine unglaublich schwer gemacht, Zugang zu Bildung zu erhalten", sagte Sonia Khush, Länderdirektorin in der Ukraine. Seit Beginn des Kriegs seien 3.025 Bildungseinrichtungen - Schulen, Kindergärten und Hochschulen - bombardiert und beschossen worden. Die Organisation beruft sich auf das ukrainische Ministerium für Bildung und Wissenschaft.

  • Bei einem verheerenden Brand in einer Einrichtung für Behinderte im nordrhein-westfälischen Kreis Unna sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Trotz Wiederbelebungsversuchen starben sie vor Ort, sagte ein Polizeisprecher. Eine weitere Person kam nach einer Reanimation in eine Klinik. Sie soll schwer verletzt sein. Darüber hinaus habe es noch einen Leichtverletzten gegeben. Der Brand war am späten Montagabend in einem Gebäude der Einrichtung in Kamen ausgebrochen. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

  • Die Einkommen von rund 2,5 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen stehen heute bei Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst im Fokus. In Potsdam beginnt die Tarifrunde der Gewerkschaften Verdi und Beamtenbund dbb mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und dem Bundesinnenministerium. Verdi und der dbb fordern 10,5 Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat. Die VKA lehnte es als "nicht leistbar" ab. Verdi-Chef Frank Werneke drohte bereits mit Warnstreiks.

Gestern, 23.01.2023

  • Der Verteidigungsausschuss des ukrainischen Parlaments hat keine Bestätigung für die Korruptionsvorwürfe bei der Beschaffung von Armeeverpflegung gefunden. "Wir haben alle den Vertrag gesehen und die Ziffern, die (in der Presse) gezeigt wurden, entsprechen nicht den Tatsachen", so der Ausschussvorsitzende Olexander Sawitnewytsch. Der Vertrag sei von allen Ausschussmitgliedern gelesen worden. Für personelle Konsequenzen sei es zu früh. "Wenn die Sache vor Gericht geht, dann kann man von Personalentscheidungen reden."

  • Mehrere Mitglieder der rechtsextremen Miliz "Oath Keepers" sind gut zwei Jahre nach der Erstürmung des US-Kapitols verurteilt worden. Eine Geschworenenjury sprach vier Männer in Washington unter anderem wegen "aufrührerischer Verschwörung" schuldig - ein in der Justizgeschichte des Landes selten angewandter Straftatbestand, so US-Medien. Den Angeklagten war vorgeworfen worden, ein Komplott geschmiedet zu haben - mit dem Ziel, den demokratischen Machtwechsel nach der Präsidentschaftswahl 2020 mit Gewalt zu verhindern.

  • Nach dem Auftauchen lebensgefährlicher Hustensäfte für Kinder in sieben Ländern hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) alle Länder aufgerufen, stärkere Prüfungen durchzuführen. Gefälschte Medikamente oder solche, die die Sicherheitsstandards nicht erfüllen, müssten identifiziert und aus dem Verkehr gezogen werden, mahnte die WHO. In den vergangenen Monaten seien mindestens 300 Kleinkinder in drei Ländern nach der Einnahme von Hustensäften gestorben, die ohne Rezept gekauft werden können.

  • Die Ukraine braucht nach eigenen Angaben "einige Hundert" Kampfpanzer für die angestrebte Rückeroberung der von Russland besetzten Gebiete. "Jeder Panzer, der kampffähig ist, muss heute an unserer Front sein", schrieb Präsidentenbürochef Andrij Jermak beim Nachrichtenkanal Telegram. Ohne einen Sieg der Ukraine mit einer Rückkehr zu den Grenzen von 1991 und der Bestrafung Russlands werde es keine stabile Entwicklung geben. "Das ist eine Front der Zivilisation gegen Rückständigkeit und Barbarei."

  • Die beiden großen südamerikanischen Staaten Argentinien und Brasilien wollen ihre Beziehungen wiederaufleben lassen und den Handel vertiefen. "Heute ist die Wiederaufnahme einer Beziehung, die niemals hätte abgebrochen werden dürfen", sagte der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva. Thema ihres Gesprächs war auch die Stärkung des südamerikanischen Staatenbundes Mercosur - also Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay. Zudem dachten beide laut über eine gemeinsame, "Sur" genannte Währung nach.

  • Angeführt von Fünferpacker Kylian Mbappe ist Paris St.Germain im französischen Fußballpokal ins Achtelfinale gegen den alten Rivalen Olympique Marseille gestürmt. Der Meister siegte locker beim Sechstligisten US Pays de Cassel mit 7:0 (4:0). WM-Torschützenkönig Mbappe gelangen seine ersten Tore im neuen Jahr (29., 34., 40., 56., 79.). Die weiteren Treffer steuerten Neymar (33.) und Carlos Soler (64.) bei.

  • Die russische Friedensnobelpreis-Trägerin Irina Scherbakowa fordert von Deutschland und der EU weitere schwere Waffen für die Ukraine. Der von Russland begonnene Krieg lasse sich nur mit militärischen Mitteln stoppen, "so ungern man das oft in Deutschland hört", sagte Scherbakova. "Der Krieg wird nur enden mit einer deutlichen militärischen Niederlage Russlands." Russlands Präsident Wladimir Putin verstehe nur die militärische Sprache, sagte die Mitgründerin der Menschenrechtsorganisation Memorial.

  • Titelverteidiger Dänemark hat sich das letzte Viertelfinalticket bei der Handball-WM gesichert. Zum Abschluss der Hauptrunde setzten sich die Skandinavier gegen die bereits qualifizierte Auswahl Ägyptens mit 30:25 (17:12) durch. Damit blieb Dänemark im 25.WM-Spiel nacheinander ohne Niederlage und stellte den Rekord Frankreichs ein. Nationaltrainer Nikolaj Jacobsen ist sogar bei WM-Endrunden generell unbesiegt. Auch ein Unentschieden oder eine knappe Niederlage hätte den Dänen zum Weiterkommen gereicht, die sich damit den Gruppensieg sicherten. Im Viertelfinale wartet nun Ungarn.

  • Täuschend echt aussehende und lebensgroße Raubkatzenköpfe und einige Superstars haben bei den Haute-Couture-Schauen in Paris das Publikum begeistert. Besonders US-Unternehmerin Kylie Jenner zog die Blicke bei der Schiaparelli-Show auf sich. Jenner trug einen riesigen Löwenkopf vor der Brust. Unter dem Titel "Leo Couture" schrieb Schiaparelli, dass für die Herstellung der Looks keine Tiere zu Schaden gekommen seien. Der Löwe bestehe aus Schaumstoff, Wolle und Seide und sei handbemalt.

  • Die US-Regierung weitet ihre Sanktionen gegen den Iran aus. Diese träfen hochrangige Regierungsmitglieder und Kommandeure der iranischen Revolutionsgarden sowie deren wirtschaftlichen Arm, teilte das US-Finanzministerium mit. Konkret würden die Strafmaßnahmen gegen den stellvertretenden Geheimdienstminister des Iran und vier Befehlshaber der Revolutionsgarden verhängt, die für die gewaltsame Niederschlagung von regierungskritischen Protesten verantwortlich seien.

  • Mit scharfer Kritik haben Polen und die baltischen Länder auf die Äußerung des tschechischen Präsidentschaftskandidaten Andrej Babis reagiert, er wolle diesen vier Nato-Ländern im Falle eines Angriffs keinen militärischen Beistand leisten. In einer Debatte im tschechischen Fernsehen hatte der populistische Milliardär auf die Frage, ob er bei einem Angriff auf Polen, Lettland, Litauen oder Estland im Rahmen der kollektiven Antwort der Nato Truppen schicken würde, mit "Nein, sicher nicht" geantwortet.

  • Deutschlands Handballer haben ihre erste WM-Niederlage kassiert und den Gruppensieg in der Hauptrunde verpasst. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason verlor 26:28 (16:18) gegen Mitfavorit Norwegen und trifft im Viertelfinale am Mittwoch (20:30 Uhr/ZDF ab 20:15 Uhr) auf Rekordchampion und Olympiasieger Frankreich. Spielmacher Juri Knorr war in Kattowitz mit acht Toren der erfolgreichste Werfer für die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB). Das deutsche Team reist nun nach Danzig, wo es am Mittwoch gegen die Franzosen um die Teilnahme an den Medaillenspielen kämpft.

    (Video) n-tv Nachrichten 11. September 2001 (15:01 Uhr) LIVE
  • Außenbahnspieler Tim Skarke wechselt von Union Berlin auf Leihbasis mit Kaufoption bis zum Saisonende zum FC Schalke 04. Das gab der Verein bekannt. Über weitere Details vereinbarten beide Klubs Stillschweigen. "In den vergangenen Wochen haben wir intensiv um Tim gekämpft, weil er unser absoluter Wunschkandidat für die offensive Außenbahn war und ist", sagte Schalke-Sportvorstand Peter Knäbel. S karke war im Sommer 2022 an die Alte Försterei gewechselt. Bei Union konnte sich der 26-Jährige aber nicht durchsetzen und bestritt bloß sechs Pflichtspiele.

  • In der Debatte um Antisemitismus-Vorwürfe gegen Pink-Floyd-Mitbegründer Roger Waters und Forderungen nach einer Konzertabsage sieht sich die Frankfurter Messe vertraglich gebunden. "Uns ist kein Urteil gegen Herrn Waters oder eine Strafverfolgung bekannt", so ein Sprecher der Messe Frankfurt GmbH. "Entsprechend verhält sich die Messe Frankfurt rechtskonform als Vertragspartnerin des Veranstalters und als neutrale Anbieterin von Veranstaltungsflächen." Die Veranstaltung zu stornieren, obliege dem Konzertveranstalter.

  • Das Verteidigungsministerium hat umfangreiche Schlüsse aus dem Ausfall von 18 eingesetzten Schützenpanzern Puma bei einer Schießübung gezogen. Nicht die Schwere der Störungen, sondern die Anzahl habe das vor Ort verfügbare logistische System überlastet, heißt es in einem Bericht des Ministeriums an den Verteidigungsausschuss, der der Deutschen Presse-Agentur vorlag. Angeführt werden auch mehrere gebrochene Elektrokabel und zahlreiche Verschmutzungen, die zum Ausfall geführt hätten.

  • Der FC Everton hat sich nach knapp einem Jahr von seinem Trainer Frank Lampard getrennt. Das gab der Klub bekannt. Everton liegt in der Premier-League-Tabelle auf dem vorletzten Platz. Am Sonntag hatte der Klub mit 0:2 bei West Ham verloren. Es war bereits die dritte Premier-League-Niederlage in Serie. Seit insgesamt acht Liga-Spielen hat das Team nicht mehr gewonnen. Der 106-malige Nationalspieler Lampard hatte seinen Job beim Traditionsverein aus Liverpool erst im Januar 2022 angetreten. Ein Nachfolger steht noch nicht fest. Zunächst werden Paul Tait und Leighton Baines das Training leiten.

  • Die tschechische Polizei hat 2022 deutlich mehr illegale Einreisen und Aufenthalte festgestellt als im Jahr zuvor. Wie ein Sprecher mitteilte, wurden im vergangenen Jahr 29.235 Menschen ohne Papiere aufgegriffen. Im Vorjahr, in dem es noch Coronabeschränkungen gegeben hatte, waren es 11.170 gewesen. Den größten Anteil - fast 21.000 - hätten Menschen aus Syrien ausgemacht, deren eigentliches Ziel Westeuropa sei. In Tschechien selbst stellten im vorigen Jahr nur 1.694 Menschen einen Asylantrag, darunter 50 Syrer.

  • Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Litauen verurteilt, weil das Land gegen ein Märchenbuch mit homosexuellen Hauptfiguren vorgegangen ist. Dies sei ein Verstoß gegen die Menschenrechtskonvention, weil die Autorin in ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung verletzt worden sei, teilten die Richter mit. Eine litauische Universität veröffentlichte 2013 mit einem Zuschuss des Kulturministeriums das Buch einer offen lesbischen Autorin, das sich an neun- bis zehnjährige Kinder richtete.

  • Bundesliga-Spitzenreiter Bayern München hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem langjährigen Torwarttrainer Toni Tapalovic getrennt. Das teilte der Klub mit. Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic begründete die Trennung mit "Differenzen über die Art und Weise der Zusammenarbeit". Noch am Mittag hatte sich Trainer Julian Nagelsmann diplomatisch über Tapalovic geäußert, der 2011 gemeinsam mit Manuel Neuer von Schalke 04 kam. Medienberichten zufolge sollen die Differenzen zwischen Nagelsmann und Tapalovic trotz monatelanger Schlichtungsversuche nicht ausgeräumt worden sein.

  • Schweden kann nach einer Koran-Verbrennung in Stockholm nach Aussage des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan nicht mit einer Unterstützung der Türkei für einen Nato-Beitritt rechnen. "Wenn ihr dem Glauben der Muslime keinen Respekt zollt, dann könnt ihr von uns in Sachen Nato keine Unterstützung bekommen." Die Türkei blockiert die Aufnahme Schwedens und Finnlands in das Verteidigungsbündnis. Die Türkei wirft vor allem Schweden unter anderem Unterstützung von "Terrororganisationen" vor.

  • Die Euro-Währungshüter wollen die nach wie vor hohe Teuerung mit weiteren Zinserhöhungen bekämpfen. "Wir müssen die Inflation senken. Und wir werden liefern", sagte die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde. Die EZB hat seit Sommer vier Mal in Folge die Zinsen im Euroraum erhöht, der Leitzins liegt inzwischen bei 2,50 Prozent. Die Notenbank habe "deutlich gemacht, dass die EZB-Zinsen noch steigen müssen, um ein ausreichend restriktives Niveau zu erreichen", so Lagarde.

  • Im Fall der Vorwürfe gegen Prinz Andrew wegen einer Verwicklung in den Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein haben zwei Medienberichte Aufsehen erregt. Der Bruder von König Charles III. will nach Informationen der britischen Boulevardzeitung "Sun" juristisch gegen Vorwürfe vorgehen. Er werde argumentieren, dass er sein mutmaßliches Opfer Virginia Giuffre nie getroffen habe und dass ein Foto, das die beiden vor gut 20 Jahren gemeinsam zeigt, gefälscht sei, berichtete das Blatt.

  • Die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer hat das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse erhalten. Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) zeichnete die 101-Jährige im Roten Rathaus in Berlin aus. Friedländer war laut Senatskanzlei bereits vor elf Jahren mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden. "In bewundernswerter Weise gibt Margot Friedländer Zeugnis von ihrem Leben, von der Verfolgung im nationalsozialistischen Berlin, vom Schicksal ihrer Familie und vom Holocaust", sagte Giffey.

  • Die Europäische Union hat ihre Militärhilfe für die Ukraine erneut aufgestockt. Die EU-Außenminister billigten eine weitere Tranche von 500 Millionen Euro, mit der gemeinsame Waffenkäufe und Munition finanziert werden, wie Diplomaten mitteilten. Damit erhöhen sich die seit Beginn des Kriegs bereitgestellten Mittel auf 3,6 Milliarden Euro. Das Geld fließt aus einem Topf außerhalb des EU-Haushalts, der sogenannten Friedensfazilität, den Deutschland als größte Volkswirtschaft zu rund einem Fünftel finanziert.

  • Der Software-Riese Microsoft baut sein Engagement bei OpenAI, dem Entwickler des Chatbots ChatGPT, kräftig aus. Der Windows-Konzern gab ein neues mehrjähriges "Multimilliarden-Dollar"-Investment bekannt, ohne eine genaue Summe zu nennen. Der Finanzdienst Bloomberg berichtete, dass es um zehn Milliarden Dollar gehe. Das würde sich mit früheren Angaben der Nachrichten-Website Semafor decken. Microsoft war ein früher OpenAI-Investor und steuerte bereits 2019 eine Geldspritze von einer Milliarde Dollar bei.

  • Das US-Militär hat im Osten Syriens bei einem Hubschrauber- und Bodenangriff zwei Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gefangen genommen. Es handele sich um einen "Vermittler" und einen "Logistiker", teilte das US-Zentralkommando mit. "Die Gefangennahme wird die Fähigkeit der Terrororganisation einschränken, weiterhin Attacken zu planen und auszuführen", teilte US-Oberst Joe Buccino mit. Auch ein Verbündeter der beiden sei gefasst worden. Ein Zivilist sei bei dem Einsatz leicht verletzt worden.

  • Deutschlands Handballer müssen im abschließenden WM-Hauptrundenspiel gegen Mitfavorit Norwegen auf Paul Drux verzichten. Der Rückraumspieler von Bundesliga-Spitzenreiter Füchse Berlin fällt wegen eines Erkältungsinfekts aus. Das teilte der Deutsche Handballbund (DHB) mit. Die Mannschaft hat vor dem Duell mit den Skandinaviern heute (20:30 Uhr/ARD) dasViertelfinal-Ticket bereits sicher. In Kattowitz geht es noch um den Sieg in der Hauptrundengruppe 3. Bei einem Sieg wartet im Viertelfinale Spanien. Im Falle einer Niederlage wäre Frankreich der DHB-Gegner.

  • Ein Aufruf zu einem Operations-Streik stößt laut des Deutschen Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte auf breite Unterstützung bei den Medizinern. Mit dem Aufruf will der Verband gegen eine seiner Ansicht nach zu geringe Bezahlung bestimmter OPs protestieren. Eine Umfrage habe gezeigt, dass mehr als 85 Prozent der HNO-Ärzte unter anderem Eingriffe bei Kindern, die als Polypen-Operation bekannt sind, nicht mehr vornehmen wollen. Vorangegangen war eine Neuordnung der Honorare durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung.

  • Frankreichs Regierung hält trotz Massenprotesten an der umstrittenen Rentenreform fest. Ein Abrücken von der Erhöhung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre bedeute den Abschied von einem finanziell ausgeglichenen Rentensystem, was unverantwortlich sei, sagte Arbeitsminister Olivier Dussopt. An der übrigen Ausgestaltung der Reform könnten im Zuge der Parlamentsberatung aber noch Veränderungen vorgenommen werden, sagte er. Der Gesetzestext sieht auch die Erhöhung der Mindestrente auf 1.200 Euro monatlich vor.

  • Der Europarat hat Monaco aufgefordert, besser gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung vorzugehen. Juweliere und Casinos meldeten verdächtige Transaktionen zu wenig, obwohl diese Sektoren im Fürstentum eine wichtige Rolle spielten, so die Expertengruppe des Europarats zur Bekämpfung von Geldwäsche. Monaco müsse sein Aufsichtssystem und die Strafverfolgung verstärken. Es würden zu wenige Menschen verurteilt und zu wenige Vermögen eingezogen. Die Ermittlungen der Behörden entsprächen nicht dem Risikoprofil Monacos.

  • US-Popstar Madonna (64) hat je ein weiteres Konzert in Berlin und in Köln angekündigt. Das Konzert in Berlin soll am 29. November in der Mercedes-Benz Arena stattfinden - einen Tag nach der geplanten Show an selber Stelle. Grund sei die große Nachfrage nach Tickets gewesen, teilte der Veranstalter mit. Das Zusatzkonzert in Köln soll am 16. November stattfinden, ebenfalls einen Tag nach der geplanten Show in der Lanxess Arena. Madonna geht von Sommer an mit vielen ihrer größten Hits auf eine Welttournee.

  • Im Kampf gegen Krebs sollen der Gesundheitssektor und Forschungsinstitute in der EU künftig enger zusammenarbeiten. Mit einer neuen Initiative will die Europäische Kommission unter anderem Datenbanken miteinander vernetzen, um Bilddaten aus der Krebsmedizin auszutauschen. Der Datenschutz solle dabei zu jedem Zeitpunkt eingehalten werden. Die Initiative werde wichtige Informationen für die nächste Generation der Krebsdiagnostik und -behandlung liefern, teilte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides mit.

    (Video) KRIEG in der UKRAINE: Kiew meldet Geländegewinne bei Gegenoffensive | WELT TICKER

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Author: Dr. Pierre Goyette

Last Updated: 03/05/2023

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